Projekt Beschreibung

TRIP

animation

Kollaboration mit Mirijam Fries

HKB Animation
2019

Dreaming of a drug-free world – a bad trip?
Visualisierungen für einen Event in der Dampfzentrale Bern, veranstaltet von «Der Bund»

Für Mirijam, meine Projektpartnerin, und mich war es von Anfang an klar, dass wir ausschliesslich digital arbeiten wollen, da das für uns beide eher neu war. Wir starteten mit der «intuitiven Methode», die ich in meinem Austauschsemester vom Architektenduo «Fabel arkitektur» aus Göteborg gelernt hatte. Die Idee dabei ist mit Gegenständen, statt mit Papier und Stift zu skizzieren. Wir versuchten den Emotionen und Gefühle, die Drogenkonsum hervorrufen kann, mit Gegenständen eine Form zu geben. Dies ermöglichte uns einen Start in das Projekt, ohne uns dabei zu versteifen. Von den Objekten kamen wir zu simpleren schwarz-weissen Linienzeichnungen, die wir animierten. Wir versuchten dabei so viele Funktionen von AfterEffects wie möglich kennenzulernen und das Programm auszureizen.
In einem weiteren Schritt projizierten wir die Animation auf die Wände im Wasserreservoir im Keller der HKB, um eine weitere Ebene und mehr Taktilität in den Film zu bringen. Schlussendlich kombinierten wir die reduzierteren schwarz-weissen Linien mit den projizierten Teilen.
Das Endresultat ist ein Einblick in mögliche Emotionen von einem fiktiven Trip.

Das Projekt war auf vielen Ebenen lehrreich. Einerseits war es eine tolle Zusammenarbeit, und andererseits konnte ich meine Fähigkeiten in AfterEffects vertiefen und im Aufbau bzw. in der Dramaturgie einer Geschichte sehr viel dazu lernen. Die Arbeit hat meine Faszination für das Bewegtbild geweckt.